Horden des Unterreichs - Kapitel 3

Überleben um jeden Preis

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Als das Bewusstsein in euren Körper zurückkehrt, findet ihr euch an einem Ort wieder, der nur zu bekannt scheint. Aber irgendwas ist anders. Ihr wart schon zuvor im Torhaus, um zwischen den Bindungspunkten hin und her zu reisen. Doch dieses mal fühlt es sich anders an. Die Erinnerung des letzten Kampfes kehrt in euer Gedächtnis zurück... plötzlich steht er vor euch, ein skelettartiges in eine Kutte gehülltes Wesen: Der Seelenfänger.

Er erläutert, dass die Dinge hinter der üblichen 5 astralen Tore fortan außerhalb eurer Kontrolle liegen. Das einzig funktionierende Tor, ist jetzt das zuvor verschlossene. Es führt in die Stadt der verlorenen Seelen, in der achten Hölle. Scheinbar habt ihr die letzten Ereignisse nicht überlebt und seit somit von der Materiellen Ebene verbannt.

Schnell wird euch klar, dass der Jenige, der die ganze Zeit die Fäden gezogen hat, Mephistopheles ist. Der Erzfeind, der einst von der Valsharess beschworen wurde, hält euch jetzt gefangen. Der Seelenfänger erklärt, dass es eine Art Packt zwischen euch und Mephistopheles gab, der es dem Erzdämonen jetzt gestattet auf der Materiellen Ebene zu wandern. Um euch am Leben und näher bei sich zu halten, wies er den Seelenfänger an, die planaren Tore samt Torhaus zur Verfügung zu stellen. Doch nun hat Mephistopheles euch diesen Zugang wieder entzogen, indem er den Seelenfänger mit seinem wahren Namen gefügig gemacht hat.

Wenn ihr selbst den Namen des Seelenfängers kennen würdet, könntet ihr diesen zwingen, euch zur Materiellen Ebene zurück zu senden. Aber solch ein Name ist nicht leicht heraus zu finden und Mephistopheles hat es dem Seelenfänger natürlich untersagt, seinen eigenen Namen Preis zu geben. Somit wird es zu eurer Aufgabe für dieses Kapitel, den wahren Namen des Seelenfängers herauszufinden. Die einzige Möglichkeit dieses zu bewerkstelligen scheint derzeit hinter dem Tor zur Stadt der verlorenen Seelen zu liegen. Also reist dort hin [3] und findet einen Weg, euch an Mephistopheles zu rächen.

Die Stadt der verlorenen Seelen

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Cania ist eine Eiswüste, die euch unaufhaltsam körperlichen Schaden zufügt. Ohne eine hohe Resistenz gegen dieses Wetter, verliert ihr ununterbrochen Trefferpunkte. Der einzige Weg, diesem entgegen zu wirken, sind Lagerfeuer. Wärmt euch an einer der Feuerstellen auf, welche die Geister der Toten errichtet haben. Doch gebt acht, die Wärme hält nicht ewig. Ihr müsst zwischendurch immer wieder ein Lagerfeuer aufsuchen.

Das Erste, was ihr in der Kälte erblicken dürft, ist eine Seele, die sich in einem kleinen Lichtblitz auflöst. Die anderen Seelen berichten, dass auch das mit Mephistopheles zusammenhängt. Er ist es, der die Seelen verschlingt, sofern sie nicht zu einer der verlorenen Seelen werden. Wodurch sie zu einem Teil von Cania werden und für immer hier gefangen sind. In diesem Zusammenhang erzählen sie von einer mysteriösen Kreatur, dem Eisschreiber <1>, die Namen in die Säulen der Stadt <2> ritzt. Er bereitet, in der nahegelegenen Höhle [5], grade die Verwandlung eines Geistes in eine verlorene Seele vor.

Abgesehen von den Geistern, leben zwei weitere Parteien in der Stadt. Die Dämonen, welche mit Mine und Taverne ihren Lebensunterhalt aufbessern und die Githzerai Pilgerer, die hierher gereist sind, um den Schlafenden anzubeten. Wer oder was er ist, bleibt momentan unklar. Fest steht aber, dass er bereits für Eonen von Jahren schläft.

In welcher Reihenfolge ihr die einzelnen Örtlichkeiten abgrast, ist im Grunde euch überlassen. Ich schlage jedoch vor, im Uhrzeigersinn vorzugehen und somit mit dem Minenbüro [2] zu beginnen.