Blood & Wine

Gesandte und Männer des Weins

RPGUIDES_ADVERT_RECTANGLE1

Der Blood & Wine Abschnitt von Witcher 3 kann innerhalb der Haupthandlung des Spiels ab dem Abschluss der "Ein Poet in Nöten (Poet Under Pressure)" Quest begonnen werden. Als Charakterstufe ist 34 aufwärts jedoch zu empfehlen. Ideal wäre es, wenn die komplette Hauptgeschichte abgeschlossen ist. Zwar liefert Blood & Wine ebenso eine vorgefertigte Variante, falls ihr euren Spielstand verlegt habt. Aber die Blood & Wine Erweiterung repräsentiert gewissermaßen das endgültige Ende der Witcher Reihe und das Ende des Hauptspiels nimmt Einfluss auf das Blood & Wine Ende. Mit der vorgefertigten Version, oder wenn ihr die Haupthandlung nicht abgeschlossen habt, fällt es somit geringfügig spärlicher aus. Glaubt ihr bereit für neue Abenteuer zu sein, so sucht ein beliebiges Anschlagbrett auf.

Der Aushang "Aufruf an Ritter Geralt von Riva mit der Brücke im Wappen" führt euch zur Siedlung der Steinschneider, westlich von Oxenfurt, in Velen. Palmerin de Launfal und Milton de Peyrac-Peyran argumentieren dort mit den Bürgern, die sie beschützen wollen. Das Duo will den Plünderern ein Ende bereiten, weil sie geschworen haben, gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu kämpfen. Ihr habt die Wahl zu kämpfen:

  • Lasst mich euch bei den Banditen helfen.
    Diese Option führt unweigerlich zum Kampf. Milton und Palmerin versuchen den Banditen mit Worten bei zu kommen und Geralt kann ihnen ebenfalls einen Weisen Rat geben, aber das ändert nichts. Ihr müsst die Banditen töten und zieht automatisch ab, bevor ihr die Leichen plündern dürft.
  • Wenn ihr diese Banditen besiegt, kommen die nächsten.
    Geralt argumentiert, dass es keinen Sinn macht, die Banditen zu beseitigen. Wenn sie tot sind, kommen die nächsten. Also zieht das Trio ohne Kampf ab, wie es die Bauern gewünscht haben.
Palmerin verliest das Gesuch der Herzogin von Toussaint und selbstverständlich könnt ihr den Auftrag ablehnen. Aber dann startet das Blood & Wine Abenteuer nicht.

David und Golyat

RPGUIDES_ADVERT_RECTANGLE2

Der Ritt ins Herzogtum Touassint beginnt mit einer skurrilen Szene. Ein Ritter scheint eine Windmühle anzugreifen. Wie sich Sekunden später zeigt, kämpft er jedoch gegen Golyat, welcher aus der Dulcinea-Windmühle hervorspringt und den Mühlenstein als Keule schwingt. Dieser Eröffnungskampf von Blood and Wine ist die Gelegenheit für den "David and Golyat" Erfolg, der sich nur in diesem Moment holen lässt und somit extrem leicht zu verpassen ist. Um die Trophäe zu bekommen, müsst ihr Golyat mit einem Armbrustbolzen töten. Zielt mit der Armbrust auf das Loch im Fass (vorne), was Golyat als Helm benutzt. Das ist bereits schwer genug überhaupt richtig zu zielen und um so schwerer, wenn euch der Hüne dabei angreift. Damit es etwas einfacher wird, ist die Lichtreflexe Fertigkeit zu empfehlen. Welche ihr leider schon zuvor in Velen festlegen müsst, da es hier im Kampf nicht mehr möglich ist.

Interessiert euch der Erfolg nicht, ist die Schlacht deutlich einfacher. Golyat richtet zwar enormen Schaden an, aber seinen Angriffen ist leicht auszuweichen und wenn ihr den Quen-Schild aktiviert, fängt der eine Menge Schaden ab. Achtet stets auf Golyats Körperhaltung. Hebt er ein Bein, müsst ihr zur Seite wegrollen, um der trichterförmigen, frontalen Druckwelle zu entgehen. Reißt er hingegen den Arm mit dem Mühlenstein in die Höhe, wirbelt er als nächstes um 360°. In dem Fall müsst ihr von Golyat weg rollen.

Mit welcher Waffe ihr Golyat auch besiegt habt, muss sich Guillaume eingestehen, dass Geralt und nicht er den Kampf gewonnen hat. Guillaume überlässt euch somit die "Trophäe von Golyat" und sucht sich eine neue Möglichkeit das Herz seiner Angebeteten zu erobern. Ihr werdet ihn schon bald wiedersehen.

Bestiarium: Golyat [Ogroid]

Der Legende nach war Golyat einstmals ein eidbrüchiger Ritter gewesen. Die Dame vom See hatte ihn bestraft und in jenen Riesen verwandelt, als er in die Berge floh. Seitdem kam er nur einmal im Jahr noch in die Zivilisation, wenn der Hunger ihn dazu zwang. Man kann nicht wissen, was an dieser Geschichte dran ist. Fest steht, dass besagter Riese höchst gefährlich war, Schafe und Schäfer auf einmal fraß und weithin dermaßen gefürchtet war, dass die Gouvernanten die Kinder mit Geschichten über ihn erschreckten, damit sie ihr Gemüse aßen.

Golyat galt als wilde, vernunftlose Kreatur, doch er nutzte einfache Werkzeuge, und in seinen Pranken wurde jeder Gegenstand zur tödlichen Waffe. Im Kampf gegen Geralt schwang Golyat einen Mühlenstein- mit dem war jeder Streich vernichtend. Zum Glück hatte Geralt einige Erfahrung mit dem Töten von Riesen und machte kurzen Prozess mit Golyat, wobei ihm drei tapfere Ritter treulich zur Seite standen: Milton de Peyrac-Peyran, Palmerin de Launfal und Guillaume de Launfal.

Wirksam im Kampf