Orte

Die Urukhöhlen (Udun)

Vor Saurons Rückkehr war die Urukhöhle eine Marktstadt, die bei den Außgestoßenen als "der Felsbau" bekannt war. Nun ist es ein Sklavenlager, in dem frisch gefangene Menschen darauf warten, in verschiedene Regionen Mordors verfrachtet zu werden.

Nur die stärksten Männer überleben die Einkerkerung in der Höhle. Die vielen, die Hunger, Krankheiten oder Gewalt zum Opfer fielen, landen auf den Tischen der Uruk-Knochensäger, sofern nicht bereits die Ratten über sie hergefallen sind.

Trotz dieser grausamen Zustände haben die Gefangenen die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Es gehen Gerüchte über einen Rachegeist um, der ihre Peiniger das Fürchten lehrt und den Ausgestoßenen dabei helfen wird, die Hölle Mordors zu entrinnen.

Die Schwarze Straße (Udun)

Der wichtigste Weg in Mordor, die schwarze Straße, verläuft vom Schwarzen Tor durch das Tal von Udun, durchschneidet die Hochebene von Gorgoroth und endet an den magischen Hängen, die die Festung Barad-dur beschützen.

Seit ihrem Bau im Zweiten Zeitalter diente die Schwarze Staße hauptsächlich den Streitkräften Mittelerdes als Angriffs- und Rückzugsroute. Die Straße unterliegt nun einmal mehr der Kontrolle der Orks und wird stetig durch Sklaven aus Udun erweitert, um den anwachsenden Streitkräften Mordors dienen zu können.

Die Hügelgräber (Udun)

Die Uruk mögen ihre Furcht nie eingestehen, doch sie meiden die Hügelgräber. Sie glauben, diese Höhlen seien von rachsüchtigen toten heimgesucht, denen Geistern der Menschen und Elben in der Schlacht von Dagorlad gefallen sind. Sie sind der Wahrheit näher, als man meinen könnte.

Da diese Höhlen von den Uruk gemieden werden, bieten sie den Ausßgestoßenen von Udn einen sicheren Unterschlupf und wurden von ihren Anführern Hirgon als Hauptqurier auserkoren. Unter den Hügelgräbern erstreckt sich ein Netzwerk von Tunneln, die aus Mordor hinausführen und jenerseits des Schwarzen Tores enden. Nur durch sie können die Außgestoßenen Mordor verlassen und darauf hoffen, die Freiheit von Minas Tirith zu erreichen.

Durthang (Udun)

Eine Festung Gondors, die in Udun nach der Vernichtung Saurons durch das Letzte Bündnis errichtet wurde. Durthang bewachte Carach Angren und die dahinterliegenden Lande und über eintausend Jahre war die Feste von Waldläufern bemannt, die durch Udun patrouillierten. Zermürbung, einfallende Horden von Ostlingen und die Große Pest aber schwächten ihre Ränge nach und nach.

Schließlich wurde es unmöglich, die Festung noch zu halten. Sie wurde 1640 im Dritten Zeitalter von Mittelerde aufgegeben und wird seit Saurons Rückkehr von den Uruks als Zwingfeste genutzt.

Nurn

Für Außenstehende wird Mordor oft als lebloses Reich dargestellt, aber das ist eine verfehlte Wahrnehmung. In den südlichen Regionen liegt Nurn, ein fruchtbares Land, dessen Böden von den Aschewolken des Orodruin mit Nährstoffen angereichert wurden und das die zahllosen Horden des Dunklen Herrschers zu versorgen mag. Seine Grasländer werden vom Nurnenmeer mit Wasser versorgt.

Viele von Mordros Bestien leben in den Ebenen von Nurn, unter ihnen Graugs, Caragor, Ghule, Höllenhetzer und noch eine ganze Menge weiterer, namenloser Schrecken. Das Land war einst die Heimat von Stammesvölkern unter der Führung von Marwen, der Königin des Meeres.

Nun herrschen die Uruk über dieses Land, aber die wenigen überlebenden Stammesangehörigen wollen die Niederlage nicht akzeptieren und leisten Widerstand gegen ihre Unterdrücker, wo sie nur können, auch wenn er noch so gering sein mag.

Nurnenmeer

Die Einheimischen Mordors behaupten, das Binnenmeer Nurnen sei verflucht. Das Wasser des Nurnenmeers wird zur Bewässerung der Felder verwendet, ist aber seit der Ankunft des Dunklen Herrschers verdorben und für Menschen ungenießbar.

Nurnen-Fischer fangen regelmäßig absonderliche Wesen mit Schnäbeln aus den Tiefen des Meeres, die in ihrem Netzen heulende Leute von sich geben. Segler, die bereits vor der Besetzung durch die Uruk auf den Handelsrouten verkehrten, berichten außerdem von gewaltigen Schrecken mit unzähligen Tentakeln, die selbst die schweren Sklavenschiffe der Uruks, die sie für den Transport ihrer Gefangenen nutzen, zum Kentern bringen und zerstören können.

Die Festungsstadt Thaurband an den Ufern des Nurnenmeers dient als Sklavenstadt: Uruks bringen ihre Gefangenen zuerst dorthin, bevor sie sie zu anderen Orten tiefer in Mordor verfrachten.

Barad Nurn (Nurnenmeer)

Barad Nurn wurde am Ende des Zweiten Zeitalters unmittelbar nach dem Niedergang Saurons von den Streitkräften Gondors errichtet. Der Zweck der Festung war es, das Nurnenmeer zu überwachen und Invasionsflotten vom Gurthrant im Süden abzuschrecken.

Als 1636 des Dritten Zeitalters die Große Pest vom Osten her hereinbrach, wurde die Festung verlassen und die abmarschierenden Soldaten trugen die Pest nach Osgiliath. Die Garnision erholte sich nie wieder von diesem Schlag und die Festung wurde alsbald von den Korsaren Umbars eingenommen, die sie "Schlund der Hoffnung" tauften.

Sie diente ihnen als Ausgangspunkt für ihre Raubzüge nach Ithilien und Khand. Mit der Zeit wurden die Plünderer sesshaft und begannen, die fruchtbaren Länder Nurns zu bewirtschaften. Bei den Stämmen Nurns handelt es sich um ihre direkten Nachfahren.

Nurnen-Fischerei (Nurnenmeer)

Die Uruks nahmen die Fischerei am Nurnenmeer ein, um ihre gewaltigen Armeen besser versorgen zu können. Die Uruks mögen die Tragweite ihres Vergehens noch nicht erkannt haben, aber die Menschen von Nurn tun es dafür umso mehr. Sie erzählen von einem Wächter, einem Dämon der See, einem zornigen Geist, der kein Eindringen in seine Wasser duldet und keine Verunreinigung seiner Heimat hinnimmt.

Schon bald wird der Wächter wütend aus den Tiefen auftauchen, das Wasser mit seinen Tentakeln zu einem tosenden Mahlstrom werden lassen und sich mit seinen rasiermesserscharfen Zähnen auf diejenigen stürzen, die das Nurnenmeer besudeln. Die Fischerei wurde schon einmal so vernichtet.

Festung Morn

Die Festung Morn ist ein Knotenpunkt entlang der südlichen Handelsroute Mordors. Sie verbindet Thaurband im Westen mit Nargroth im Norden sowie dem östlichen Heer an der Straße nach Khand. Die Festung dient als Zwischenstation für die Sklaven, die Saurons Kriegsmaschienerie Form verleihen, und die Vorräte, die Mordors wachsende Armeen ernähren.

Erstellt von Pandur | am 06.10.2014