

Der "Heulende Tod", eine tödliche Seuche, bedroht die Stadt Niewinter und rafft die Einwohner dahin. Da jegliche Heilungsversuche bisher fehlgeschlagen sind, steht die gesamte Stadt unter Quarantäne. Lady Aribeth hat, im Auftrag des Bürgermeisters, Lord Nasher, die schwere Aufgabe das Geheimnis der Seuche zu lösen. Als Schüler der, von Aribeth geführten, Akademie Niewinters kommt ihr ins Spiel...
Nie war... nein fangen wir anders an. Am Anfang dieser Review stand das Ziel einer möglichst kritischen Bewertung von Neverwinter Nights. Wenn man sich diesen Text so zu Gemüte führt, scheint dieses Ziel verfehlt. Doch ganz ehrlich - diese Review wurde nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben und das Spiel ist trotz seiner Macken einfach dermaßen gut. Bei Veröffentlichung des Spiels enthielt dieses übrigens, ganz BioWare untypisch, noch jede Menge Bugs. Der größte Teil scheint allerdings zum Zeitpunkt dieses Testes durch Patches gefixt, sodass diese Bugs keine Auswirkung auf unsere Wertung haben. Böse Zungen munkeln hier von Veröffentlichungsdruck seitens des Publishers, aber das sind natürlich nur Vermutungen.
Sicherlich kann man es auch nicht allen Recht machen. Diejenigen, die einen Singleplayermodus wie bei Baldur's Gate 2 erwartet haben, werden vielleicht, wegen der geringeren Freiheiten und der fehlenden Gruppe, enttäuscht sein, und den alten Pen & Paper Hasen fehlt vielleicht noch dieser Feat und jener Skill, aber im Grunde ermöglicht uns Neverwinter Nights genau das, worauf es uns allen doch ankommt: Verdammt gutes Rollenspiel.

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